Mut zum Leben (zurück)gewinnen

ÄNGSTE, PHOBIEN, PANIKATTACKEN

Kaum eine psychische Störung wird von den Betroffenen als einschränkender erlebt, als Ängste. Es gibt vieles, das angstbesetzt sein kann: enge Räume, Aufzüge, Hunde, Spinnen, Menschen, … um nur einige zu nennen.
Häufig erleben die Betroffenen, dass Angehörige und Freunde nur schwer mit der Situation umgehen können. Das verstandesmäßige Wissen darum, dass ihre Ängste oft übertrieben oder irrational sind, führt zu einer weiteren Beschämung und mitunter zu sozialer Isolation.

Ängste sind eine häufige Erkrankung

In Deutschland leiden etwa 10 Millionen Menschen unter einer behandlungsbedürftigen Angststörung. Frauen sind dabei etwa doppelt bis dreimal so häufig betroffen, wie Männer.

Das muss nicht sein, denn Angststörungen gehören zu den in der Psychotherapie am besten behandelbaren Krankheitsbildern. Oftmals reichen wenige Sitzungen aus, um auch schon seit langem bestehende Ängste zu überwinden.

Phobien

Phobien sind Ängste, die sich auf bestimmte Situationen oder Objekte beziehen. Meist lassen sich Phobien zu Beginn durch Verhaltensänderungen recht gut kontrollieren. Wenn ich beispielsweise unter einer Aufzug-Phobie leide, nutze ich halt einfach die Treppe…
Leider haben Phobien aber die Eigenschaft, sich auszudehnen, d.h. sich im Laufe der Zeit auch auf andere Lebensbereiche auszuwirken. Dies kann die Freiheit der Betroffenen zunehmend einschränken.

Panikattacken

Wie der Name schon sagt, treten Panikattacken anfallartig, scheinbar aus heiterem Himmel auf. Gerade noch war alles in Ordnung und im nächsten Moment überfällt einen Todesangst. Man ist handlungsunfähig, das Herz rast, Hitzewallungen und Taubheitsgefühle können auftreten.

Häufig führen diese Störungen zu Arztbesuchen oder gar Notarzteinsätzen, da die Betroffenen befürchten, einen Herzinfarkt oder ähnliches zu erleiden. Am Ende steht die dann Angst vor der Angst. Die Befürchtung, weitere Angstanfälle zu erleiden, bindet Menschen an ihre Wohnung und verhindert soziale Teilhabe.

Ursachen

Die Betroffenen bilden sich ihre Symptome nicht ein! Ein erhöhter Puls oder ein Schweißausbruch lassen sich ja auch objektiv nachweisen.
Es ist vielmehr so, dass die Signale des Körpers – meist unbewußt – falsch gedeutet werden. Ein häufig ungefährlicher Reiz führt zu einer überzogenen Körperreaktion, die dann durch fehlende Regulationsfähigkeit des Nervensystems außer Kontrolle gerät. Dadurch kommt ein Teufelskreis in Gang, der die Symptome weiter anheizt und zu den leidvollen Erfahrungen führt.

Nutzen auch Sie die Chance, sich von ihren belastenden Ängsten zu befreien! Gerne erläutere ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch die Möglichkeiten einer wirksamen Behandlung.