Es geht auch ohne!

SUCHTERKRANKUNGEN

Sie haben das Gefühl, dass Sie zu viel Alkohol trinken?
Sie benötigen Tabletten, um abends zu entspannen und / oder einzuschlafen?
Sie verbringen zu viel Zeit im Internet, obwohl Sie sich immer wieder vornehmen, die Zeit zu reduzieren?
Dann ist es eine gute Entscheidung, sich professionelle Unterstützung für Ihren Ausstieg zu suchen!

Suchterkrankungen sind weit verbreitet

Bei den Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen unterscheidet man zwischen stoffgebundenen Süchten (z.B. Alkohol, Nikotin, Medikamente, illegale Drogen) und Verhaltensabhängigkeiten (z.B. Internetsucht, Glücksspielsucht, Arbeitssucht).

Suchterkrankungen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Etwa 1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig, gut 2 Millionen leiden unter einer Medikamentenabhängigkeit und etwa 1,5 Millionen sind spiel- bzw. internetsüchtig.

Fünf Schritte in die Freiheit

Der Weg aus einer Sucht ist nicht leicht, aber möglich. Erforderlich ist ein speziell auf Ihre konkrete Lebenssituation angepasste Vorgehensweise. Nach meiner Erfahrung hat sich ein fünfschrittiges Vorgehen in der Praxis bestens bewährt.

Schritt 1: Motivation und Stabilität

Der Weg aus der Sucht gelingt leider nur in den seltensten Fällen auf Anhieb und ohne „Ehrenrunden“. Deshalb ist es zu Beginn notwendig, die erforderliche Motivation und eine ausreichende mentale Stabilität zu erringen.  Auch eine gewisse Frustationstoleranz ist notwendig, damit Sie trotzdem an Ihrem lohnenswerten Ziel festhalten.

Schritt 2: ggf. Entgiftung

Der Weg aus stoffgebundenen Abhängigkeiten bedarf oft einer Entgiftungsphase.  In Abhängigkeit Ihres persönlichen Konsums und der Dauer der Abhänkgigkeit, kann diese Phase einige Tage bis Wochen dauern. Mitunter kann es dafür sogar erforderlich sein, eine stationäre Einrichtung aufzusuchen. Welche Maßnahmen in Ihrem speziellen Fall notwendig sind, klärt Ihr Hausarzt mit Ihnen.

Schritt 3: Entwöhnung

Auf die Entgiftung, in der körperliche Entzugserscheinungen im Vordergrund der Behandlung stehen, folgt die Entwöhnung. In dieser Phase geht es darum, diejenigen Verhaltensweisen zu identifizieren, die das Suchtverhalten fördern und diese durch hilfreicheres Verhalten zu ersetzten.

Schritt 4: Stabilisierung

In der Zeit der Stabilisierung lernen Sie das neu gelernte Verhalten schrittweise in den Alltag zu integrieren. Der Umgang mit Rückschlägen und äußeren Belastungen aber auch das Anwenden gesünderer Entlastungsstrategien stehen im Fokus der Aufmerksamkeit.

Schritt 5: Dauerhaft frei

In der letzten Phase schließlich nehmen wir die eigentlichen Auslösefaktoren ihrer Suchterkrankung in den Blick. Gemeinsam entwickeln wir ein „Frühwarnsystem“, das Sie rechtzeitig vor kritischen Situationen warnt. Darüber hinaus erhalten Sie passende Lösungsstrategien, damit Sie Ihre neu gewonnene Freiheit dauerhaft genießen können.

Auf diesem steinigen Weg unterstütze ich Sie mit meiner Kompetenz! Sprechen Sie mich gerne an!